Jede Silvesterrakete, die in den Himmel steigt, ist ein gestreckter Mittelfinger gegen die Arroganz der Polit-Elite

Das Wetter ist schön an diesem letzten Tag des Jahres und wir beschließen, die Gelegenheit zu einem Spaziergang zu nutzen. Wir fahren zu einem nahe gelegenen See und stellen fest, dass wir nicht die einzigen sind, die diese Idee hatten. Dutzende Spaziergänger genießen die Sonnenstrahlen. … Continue reading Jede Silvesterrakete, die in den Himmel steigt, ist ein gestreckter Mittelfinger gegen die Arroganz der Polit-Elite

„Statt Schutz ein Impf-Desaster“

Als „Bedenklicher Großversuch“ bezeichnet die Süddeutsche Zeitung die Impfpläne der Bundesregierung. „Bund und Länder wollen … Millionen Menschen … impfen. Doch nicht nur medizinische Gründe lassen am Sinn der Aktion zweifeln.“ Fraglich sei, ob diese Maßnahmen überhaupt in einem angemessenen Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr stehen. … Continue reading „Statt Schutz ein Impf-Desaster“

Wo bleibt das Wort der Kirchen?

„Wir klagen uns an, daß wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben.“

So heißt es im Stuttgarter Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirche von 1945, in dem einige mutige Theologen der Bekennenden Kirche die Mitschuld und das Versagen der Kirche im Nationalsozialismus zum Ausdruck gebracht haben.

Wir gedenken heute – zu Recht – der Mitglieder der Bekennenden Kirche und ehren Paul Schneider und Dietrich Bonhoeffer, wir stellen unseren Kindern Menschen wie Sophie Scholl, Oskar Schindler und Claus Schenk Graf von Stauffenberg als Vorbilder hin. Sie alle sind aufgestanden gegen das Unrecht und haben sich auf die Seite der Menschen gestellt.

Wir gedenken der Bürgerrechtler, der Mitglieder der Friedensbewegung, der Opposition während der Friedlichen Revolution und Wende. Unter anderem ihnen verdanken wir die Wiedervereinigung. An die Sprecher der „Aktuellen Kamera“, die Schreiber des “Neuen Deutschland”, all die Mitläufer und Claqueure erinnern wir uns kaum.

Und heute? Monatelang werden Alte und Kranke isoliert, dürfen nicht mehr von ihren Verwandten und Freunden besucht werden, können  kein Gesicht mehr sehen, weil alle Betreuer Masken tragen müssen, keine Berührung mehr spüren, weil die Hände der Pfleger in Gummihandschuhen stecken, protestieren und werden nicht gehört, leiden und sterben. Kein Ton von der Kirche.

Wichtige Grundrechte werden mit Füßen getreten: Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit, das Recht der freien Berufsausübung, … die Kirche schweigt.

Gottesdienste dürfen nicht mehr stattfinden. Singen verboten. Abendmahl gestrichen. Das Recht auf freie Ausübung der Religion – massiv eingeschränkt – die Kirche duckt sich weg. Dann feiern wir halt Gottesdienste online und wenn die Politiker es uns erlauben, machen wir wieder Gottesdienst, natürlich mit Mindestabstand und Maske.

Nichts zu den Alten und Kranken, die unter der Isolation leiden, nichts zu den Familien, die durch Kita- und Schulschließungen und gleichzeitiges Homeoffice an den Rand ihrer Kräfte und Nerven geraten, nichts über die Künstler und Selbstständigen, die durch die Zwangsmaßnahmen massive Einbußen bis hin zur Vernichtung der beruflichen Existenz erfahren haben.

Social Distancing heißt die perfide neue Realität, an die wir uns gewöhnen sollen und die absolut konträr steht zum Wesen des Menschen als auf andere bezogen und von anderen abhängig, eben als soziales Wesen.

Und dieses Social Distancing, wie es auf Neusprech heißt, zielt auch auf den Kern des kirchlichen Selbstverständnisses, als GEMEINSCHAFT, die von Begegnung, Austausch, Mitgefühl und Nächstenliebe lebt. Und das ist keine kritische Frage, keinen Kommentar wert?

Warum gibt es aus den Kirchen kein Wort der Solidarität mit den Zehntausenden von Demonstranten (die im übrigen auch für die Religionsfreiheit auf die Straße gehen). Das sind Eltern, Studenten, Unternehmer, Rechtsanwälte, Christen, Menschen mit Migrationshintergrund, Rentner – Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Die werden pauschal von den Medien in einer Hetze (wie sie in der DDR kaum schlimmer war), als Aluhutträger, Rechtsradikale und Covidioten beleidigt, diffamiert und ausgegrenzt.

Im Homeoffice im Lockdown der „zweiten Welle“, die mit aller Macht von den politisch Verantwortlichen herbeigeredet und jetzt schließlich erfolgreich herbeigetestet wurde, könnt die Kirche ja schon mal anfangen ein neues Schuldbekenntnis zu formulieren, für die Zeit danach, „dass wir nicht mutiger bekannt haben, …..“

Oder sie macht einfach mal das, was der Auftrag der Kirche ist und erhebt ihre Stimme für die Mühseligen, Beladenen, Beleidigten und Ausgegrenzten.

Die Maßnahmen dienen ausschließlich unserer Gesundheit!

Dieser infame Satz stammt von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Die Einschränkung unserer Grundrechte, der persönlichen Freiheit, der Glaubens- und Gewissensfreiheit, der Meinungsfreiheit, der Versammlungsfreiheit, der Freizügigkeit, der Berufsfreiheit, die Schließung von Kindergärten, Schulen und Universitäten, der Zwang zum Tragen von Masken – all das dient ausschließlich unserer Gesundheit?

Wenn die Regierung solche drastischen Maßnahmen ergreift, um unserer Gesundheit zu dienen, warum nimmt sie dann hin, dass jedes Jahr etwa 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben, kassiert aber gleichzeitig mehr als 14 Milliarden Euro aus der Tabaksteuer?

Warum lässt die Regierung zu, dass in der Massentierhaltung jährlich Tonnen von Antibiotika verfüttert werden, die zu resistenten Keimen führen? 2019 hat Germanwatch 60 Hähnchenprodukte von Diskountern untersuchen lassen. Auf mehr als der Hälfte der Fleischproben befanden sich antibiotikaresistente Keime.

Warum lässt die Regierung zu, dass unsere Lebensmittel vergiftet werden? Der CSU Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hat mit seinem „Ja“ zu Glyphosat 2017 dafür gesorgt, dass das krebserregende Ackergift weitere fünf Jahre auf Feldern in Europa versprüht werden darf. Mit diesem Alleingang hat er außerdem die Absprachen zwischen den Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD gebrochen.

Warum lässt die Regierung zu, das Krankenkassen für Zahnbehandlungen maximal Amalgamfüllungen bezahlen, die zur Hälfte aus dem extrem gefährlichen Nervengift Quecksilber bestehen. Etwa 70 Tonnen Quecksilber füllen Zahnärzte in der EU jedes Jahr in die Zähne ihrer Patienten. Menschen mit Amalgamfüllungen haben um ein Vielfaches erhöhte Quecksilberwerte im Blut.

All diese Probleme ließen sich beheben, wenn die Regierung wirklich an unserer Gesundheit interessiert wäre. Die Kosten dafür wären verglichen mit den gigantischen Folgeschäden des Lockdown wahrscheinlich Peanuts.

Eure Lügen machen uns krank und das dient garantiert nicht unserer Gesundheit.

Dieser Unsinn ergibt Sinn

Die Gleise der Straßenbahn werden erneuert, das ist eine große Baustelle, auf der sehr viele Arbeiter tätig sind. Sechs Männer arbeiten eng zusammen, bringen ein Gleis in die richtige Position, ihre Köpfe dicht beieinander. Abends fahren sie in drei verschiedenen Fahrgemeinschaften mit weiteren Kollegen nach Hause. Wenn sie in der Pause in den nahegelegenen Supermarkt gehen, um sich etwas zu Essen zu kaufen, müssen sie sich alle einen Mundschutz überziehen, obwohl sie dort einen größeren Abstand voneinander haben als auf der Baustelle.

Drei Freundinnen stehen vor dem Laden und unterhalten sich. Als sie ihren Schwatz beendet haben, streifen sie ihre Masken über und betreten das Geschäft. Mutieren die Menschen an der Ladentür zu gefährlichen Keimschleudern? Welchen Sinn hat diese Maßnahme?

Es ist so offensichtlich unsinnig, dass jeder, der auch nur einen Funken Verstand hat, das sofort sieht. Und genau darin liegt der Sinn. Wir werden gezwungen etwas zu tun wider alle Vernunft. Es geht um die Geste der Unterwerfung, um die Demütigung. Und es ist ein Gehorsamkeitstest.

Vor einigen Tagen wollte ich ein Paket bei Hermes aufgeben. Die Hermes Station befindet sich in einem kleinen An- und Verkauf mit wenig Publikumsverkehr. Als ich den Laden betrete, bin ich allein. Der Verkäufer steht hinter einer Plexiglaswand mit einer Maske im Gesicht. Er fordert mich freundlich (immerhin das noch – in manchen Läden haben sich Mitarbeiter schon in eine regelrechte Blockwartrolle hineingesteigert – ) auf, eine Maske anzulegen. Ich versuche mit ihm zu reden, aber er bleibt unnachgiebig und droht mir schließlich damit, die Polizei zu rufen.

Ich gebe auf und hole meine Maske aus der Tasche und ziehe sie mir über Mund und Nase. Ausgesucht höflich bedient mich der Verkäufer und nimmt mein Paket an, so als sei nichts geschehen. Aber es ist etwas geschehen. Ich fühle mich beschämt und gedemütigt und gezwungen, an einer Inszenierung teilzunehmen, die ich aus tiefstem Herzen ablehne.

Ich habe Verständnis dafür, wenn man sich an eine Auflage hält, die man nicht umgehen kann. Aber dieser vorauseilende Gehorsam macht mir Angst.

Die Maskenpflicht hat einen weiteren Aspekt, genauso perfide wie der erste: sie nimmt uns das Gesicht und macht uns zur gesichtslosen Masse. Wir sind als Menschen auf Gesichter programmiert. Schon bei Babys wecken Gesichter weit mehr Interesse als irgendetwas anderes, was man in ihr Blickfeld bringt.

Wenn wir einander auf der Straße begegnen, blicken wir unserem Gegenüber ins Gesicht. Wir prüfen unbewusst und in Sekundenschnelle: ist der andere freundlich und offen, lächelt er vielleicht, oder ist er abweisend und mürrisch, gehe ich ihm besser aus dem Weg. Dieser Blick bleibt uns nun verwehrt. Und das macht misstrauisch und schürt die Angst voreinander.

Vor einigen Tagen sah ich eine Debatte im österreichischen Nationalrat, in der der Abgeordnete Herbert Kickl den Bundeskanzler Sebastian Kurz wegen seiner Maßnahmen in der Coronakrise heftig kritisierte. Dabei nahm die Kamera auch immer wieder Kurz in den Blick, der eine Maske trug. Und ich dachte: Wie gut kann man hinter so einer Maske ein abfälliges Grinsen verbergen, man muss sich nicht einmal verstellen.

So gesehen, ergibt das alles einen Sinn.